Camino Francés -Etappe 8
Viana ist eine Stadt am Jakobsweg in der Autonomen Gemeinschaft Navarra. Sie wurde 1219 gegründet, erhielt 1630 Stadtrecht. Durch seine Grenzlage erlebte Viana immer wieder Angriffe und Plünderungen durch kastilische Truppen. Königin Eleonore von Navarra verlieh aus diesem Grund 1467 der Stadt den Titel Muy Noble y Leal Ciudad de Viana Cabeza del Principado de Navarra. („Sehr edle und getreue Stadt Viana, Hauptstadt des (Kron-)Fürstentums Navarra“). Stadtpatronin ist die heilige Maria Magdalena. Wikipedia
Viana hat 4300 Einwohner. Der Ort liegt in der Senke von Estella und vereint auf dem Gemeindegebiet einen Höhenunterschied von fast 400 Metern: Während das Stadtzentrum auf 469 m liegt, erreicht die Bojes-Höhe (Alto de los Bojes) mit 836 Metern nicht ganz doppelt so viel. Die Landschaft im Norden ist dementsprechend bergig, während der südliche Teil Richtung Ebro eben ist. Alle Bäche des Gebiets vollziehen dieses Gefälle nach und fließen zum Ebro und damit ins Mittelmeer.
Vorwärts immer weiter Schritt für Schritt machen wir uns auf den Weg von
- Viana
- Kapelle Virgin de Cueves
- Grenzübergang zur Region Rioja
- Logrono


Wir folgen dem Jakobsweg vorbei an der Ruine San Pedro, hinaus der Stadt. Wir folgen 3 KM einer wenig befahrenen Teerpiste bis zur Kapelle Virgen de Cuevas.
Auf dem Weg in die größere Stadt Logroño überqueren wir in Grenze zwischen der autonomen Region von Navarra und La Rioja und wie zu erwarten ist Logroño vom Weinbau geprägt.
Es sind nur wenige Pilger unterwegs. Weit und breit kaum jemand zu sehen, und was noch wichtiger ist, es ist still. Kein Geplapper.
Genauso hatten wir es uns vorgestellt.
Zeit zum Meditieren: Nichts Existentielles, nein, nur den Gedanken freien Lauf lassen oder gar nicht denken; Die Natur beobachten.
Über die Brücke dann noch 250 m und wir sind an unserer Unterkunft, die mitten in der Altstadt liegt.

Die Stadt wuchs mit der Pilgerbrücke Puente de Piedra (Steinerne Brücke) zu einem wichtigen Zentrum des Pilgerwegs, und hier finden sich entsprechend viele Herbergen.
Wir sind angekommen
Unser Zimmer ist hell, sauber und ausreichend gross. Nach dem Duschen haben wir uns eine kleine Ruhepause gegönnt, die in einem 3 Stunden-Tiefschlaf endete.
Wir rappelten uns auf für eine Stadtbesichtigung.
Bilder kommen noch.
Abendessen bei















Auch Ruhe ist gut und wichtig. Ihr habt ja noch einiges an Weg vor euch.